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_tarte|stachelbeere

Endlich hat die Sommerbrise auch köstliche Stachelbeeren hervorgebracht- die Sträucher hängen voll davon und darum gibt es heute gleich zwei Variationen weil ich einfach nicht aufhören konnte zu pflücken. Entweder tauchen die kleinen grünen Beeren aus frischer Quittencrème hervor oder die Roten wiegen sich in fluffiger Mangomousse. Beide Crèmes sind vanillig wie es vanilliger nicht sein kann und die Tartes schmecken herrlich erfrischend durch die angenehme Säure der Beeren. So wie alle  Rohschliffideen, kommt auch dieses Rezept ohne Zucker, Gluten und Laktose aus.  Die Stachelbeere hat, verglichen mit ihren anderen Beerenkollegen, den höchsten Zuckergehalt von allen- was man so nicht erwartet, wenn man sich eine frische, grüne Stachelbeere vorstellt! In ihrem Inneren verstecken sich neben vielen Nährstoffen drei besonders Nennenswerte: Vitamin C, Folsäure und eine beachtliche Portion des Spurenelements Silicium. Silicium stärkt unsere Blutgefäße und kann so auch Besenreißern und Krampfadern vorbeugen. Also ran an die Tarte! 250g rote oder grüne Stachelbeeren waschen, abtropfen lassen, entstielen und halbieren. Zutaten|Boden 100g Kokosmehl 100g Butter|+ zum Einfetten 50g Mandeln|kleingehackt 10 Datteln|kleingehackt 1 Ei Zubereitung Aus allen Zutaten …

_pizzateig|blumenkohl

Sonntag ist Pizzatag! Und die geht auch viel zu gesund und leckerleckerlecker! Mein Pizzateig ist aus Blumenkohl- wer es sonntags lieber grün mag, nimmt einfach einen Kopf Romanesco. Klar im Vorteil ist der, der einen Entsafter zuhause stehen hat- alle anderen müssen Körpereinsatz zeigen und ein paar mehr Kalorien verbrennen indem sie den Kohl fein hacken. Aber sei’s drum: das Ergebnis kann sich sehen lassen!!! Und wer keine Lust auf Kohlgeruch hat, der versteckt einen Spritzer Zitronensaft im Teig- das erhöht dann auch nochmal den eh schon guten Vitamin C- Gehalt der Pizza! Zutaten für ein Blech: 1 Kopf Blumenkohl oder Romanesco 2 Eier 150g Rohmilchkäse ein Spritzer Zitronensaft Salz, Pfeffer, Muskatnuß Belag nach Wahl: Hierbei darauf achten, dass die Pizza nicht zu üppig beladen wird, damit sie schön knusprig wird!   Zubereitung Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 200° Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Kohl entweder zerkleinern und durch den Entsafter jagen oder Stiele und Röschen waschen und im Anschluss hacken, so dass Raspeln entstehen. Ob Variante Entsafter oder Messer: die Kohlraspeln …

_gratin|avocado|spargel|feta|lactosefrei

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Avocadoauflauf? Manchmal entstehen die besten Rezepte einfach wenn man keine Lust hat einkaufen zu gehen und man den Kühlschrank auf den Kopf stellt um eine Resteparty in der Pfanne zu feiern oder wie heute: im Backofen. Da ich ein großer Auflauffan bin, habe ich die Guacamole zum Überbacken genommen, sie mit Ei und Rohmilchkäse abgebunden und mein Restegemüse – grünen Spargel, damit überbacken. Ein Stückchen Schafskäse war auch noch dabei. Wer mehr über die Avocado wissen möchte, klickt einfach hier. Zutaten 1 essreife Avocado 1/2 Zitrone 2 Zehen Knoblauch 1 Ei 150g Rohmilchkäse (ist laktosefrei) 150g Feta (ist laktosefrei) 1 Bund grüner Spargel oder anderes Gemüse 2 Schalotten 1 kleine rote Chillischote Muskatnuß|Pfeffer|Meersalz| Oregano frisch oder getrocknet Zubereitung Den Spargel waschen, von den hölzernen Enden befreien und mit den kleingewürfelten Zwiebeln sowie dem Knoblauch kurz in der Pfanne anrösten. Dann alles in eine Auflaufform geben. Den Backofen auf 180• vorheizen. Für die Guacamole das Fruchtfleisch der Avocado in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, die kleingehackte Chilli …

_mohnbrot|glutenfrei

Mohn ist ein wahres Nährstoffelixier und weil wir seinen Benefit zum effizienten Muskelaufbau immer in Kombination mit pflanzlichem Eiweiß und Stärke nutzen sollten, gibt es hier noch eine kinderleichte und  herzhaft lekkere Rezeptidee: Ein Brot auf Buchweizenbasis, das dank glutenfreien Haferflocken lockerflockig saftig schmeckt und mit ein paar Cashewkernen noch knackig obendrein. Wer allergisch auf Nüsse reagiert, kann sie auch einfach weglassen! Wer mehr über diese phänomenalen blaugrauen Samen wissen möchte, findet an dieser Stelle mehr dazu. Zutaten 500g Buchweizenmehl 500ml Wasser 100g Haferflocken|glutenfrei 100g Mohn|gemahlen eine Tasse Cashewkerne 1 Tütchen Reinweinstein|glutenfrei 2 Eßl Chia Samen|mit 12 Eßl lauwarmem Wasser zu Chiagel verarbeitet Salz|Fett für die Backformen Mohn zum Bestreuen Zubereitung Das Buchweizenmehl mit dem Mohn und einer Prise Salz vermengen und mit 500ml lauwarmem Wasser für 30min quellen lassen. Die Chiasamen mit 12Eßl lauwarmem Wasser in ein Glas geben, verrühren und ebenfalls beiseite stellen. 2 Kastenformen fetten und den Ofen auf 200• (Ober|Unterhitze) vorheizen. Nach 30min den Reinweinstein, das Chiagel und die Haferflocken unter den Teig mischen und gut vermengen. Anders als ein Weizenmehlteig klebt …

_konfitüre|rote_beete|kirsch

An manchen Tagen gibt es einfach nichts Besseres als ein frischgebackenes Brot mit Marmelade. Das Rezept für ein köstliches Brot aus der Steinzeitküche gibt es hier: _brot|quinoa, möhren, buchweizen, saaten   Die Konfitüre ist im Handumdrehen fertig und lässt unseren Insulinspiegel schön im Keller, da ihre Grundlage weder Zucker noch Obst ist sondern ein Wurzelgemüse: die rote Beete. Rosenwasser, Granatapfel, Kirschen, Nelken, Vanille und Zitrone verfeinern das herbe Aroma der Beete mit einem Hauch von Frische und Süße. Da kein Gelierzucker verwendet wird, tricksen wir mit einem Löffel Algen um die Konsistenz des Gelees zu festigen. Wer das nicht möchte, kann die Marmeladenmasse auch einfach unpüriert in Weckgläser abfüllen.   Zutaten 4 Knollen rote Beete 250ml Rosenwasser 100g Kirschen 1 Granatapfel 1 Zitrone 4 Nelken 1/2 Vanilleschote 1 Teel. Honig 1 Tütchen Agar Agar/ Alginat für 250ml Flüssigkeit   Zubereitung Die Knollen der roten Beete waschen und schälen, in kleine Würfel schneiden und mit den gewaschenen, entsteinten und halbierten Kirschen sowie dem Saft einer Zitrone, den Granatapfelkernen und den Gewürzen zusammen mit dem Rosenwasser in …

_gnocchi|kochbanane|glutenfrei

Ich habe mich gefragt, wodurch man die Stärke der Kartoffel, die ja ein Nachtschattengewächs ist, in der Steinzeitküche ersetzen könnte und habe es mit Kochbananen versucht – denn mal ganz ehrlich, was geht schon über frische Gnocchi? Und tadaaa, es funktioniert und zwar auch glutenfrei! Der Teig ist auf Buchweizenmehlbasis und kommt auch ohne Ei aus, da die Stärke der Kochbanane den Teig bindet. Wer also vegane Gnocchis möchte, lässt das Ei beim Nachkochen einfach weg. Ich hätte statt Buchweizenmehl gerne Bananenmehl verwendet, konnte es aber nirgends auftreiben. Man kann es wohl selber herstellen, dazu bald mehr! Kochbananen gibt es übrigens in jedem Asiamarkt und sie schmecken auch nicht nach Banane! Die Kochbanane, auch Gemüsebanane oder Platane genannt, wächst genauso wie die uns bekannte gelbe Banane in Afrika und Südamerika. Dort gilt sie als Grundnahrungsmittel und wird in jeglicher Form zubereitet. Durch ihren hohen Stärkeanteil eignet sie sich hervorragend als Ersatz für Kartoffeln und hat dabei sogar noch einen niedrigen glykämischen Index der den Insulinspiegel nicht direkt in die Höhe schießen läßt! Sie enthält übrigens …

_tarte|rouges|tomate

Ein klassischer Obstboden ist hübsch anzuschauen und hüpft uns irgendwie immer von alleine in den Mund. Eigentlich sehr praktisch, wäre da nicht der extrem hohe Fruchtzuckergehalt der zwar unsere Laune, leider aber auch unseren Insulinspiegel hüpfen lässt und zwar gewaltig in die Höhe! Um nur die Laune geschmacksexplosionsartig hochschnellen und den Insulinspiegel am Boden zu lassen, werden bei dieser Tarte 80% des Obstes von Tomaten ersetzt. Die Tomate wird auch in unseren Breitengraden angebaut und als Aushängeschild der leichten Mittelmeerküste zerquetscht in Soßen, ertränkt in Balsamico oder erdrückt unter Schichten von Mozzarella als Teil der Tricolore herzhaft verspeist. Warum nicht auch mal süß? Die Tomate ist schließlich eine Beere. Und diese Beere kann wirklich einiges! Die Tomate wurde vor dem 19. Jahrhundert wegen ihrer ursprünglichen gelben Farbe als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet- daher leitet sich auch ihr wunderschöner italienischer Name ab, „pomodoro“.  In Österreich nennt man sie auch heute noch Paradiesapfel oder Paradeiser und die Nährstoffe der knallroten Beere sind wirklich paradiesisch! Kultiviert wurde das Nachtschattengewächs in Südamerika und diente bereits den Azteken als Heilpflanze. …

_senf|wakame

Senf ist kinderleicht herzustellen und nebenbei noch ein perfektes Bizepstraining für uns, da wir in der Paleoküche unsere Senfsaat erst einweichen und dann im Mörser selber mahlen. Ob pur oder als Basis für Dressings und Dips – Senf liefert uns wichtige Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente denn das kleine, runde Kügelchen hat es in sich! Besonders reich ist es an Niacin, auch Nicotinsäure genannt. Diese ist am Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt und fördert die Verstoffwechselung und Verdauung. Gerade für Personen mit einer Stoffwechselunterfunktion ist es ratsam, bei herzhaften Speisen immer einen Löffel Senf hinzuzufügen um den Energiestoffwechsel in Schwung zu bringen! Nicotinsäure wirkt zudem auch antioxidativ und nimmt an vielen enzymatischen Vorgängen teil, somit trägt sie maßgeblich zur Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNA bei. Gepaart mit Wakame entsteht mit diesem Senf nicht nur eine wahre Geschmacksexplosion sondern eine echte Geheimwaffe für unser Wohlbefinden. Wakame ist eine Braunalge, die mittlerweile auch in der Bretagne angebaut wird. Für den Senf verwenden wir allerdings die getrocknete Variante. Wie alle Meeresfrüchte, Fische und Algen  enthält Wakame viel Jod, …

_raw cheesecake|lemon, matcha

Sommer, Sonntag, Tortenlaune! Dieser _raw cheesecake hat alles im Gepäck was uns beim Picknicken glücklich macht! Geschmacklich erinnert er an einen ‚New York Cheesecake‘ – ist dabei aber zucker -, lactose -, und glutenfrei und da er nicht gebacken wird, müssen wir auch nicht vorm heißen Backofen warten sondern bereiten ihn einfach einen Tag vorher zu, damit er über Nacht schön fest werden kann und wir ihn eiskalt genießen können! Brombeere, Zitrone und  Avocado liefern die volle Dosis Vitamine und das Cashewmus steuert essentielle Mineralien und Nährstoffe bei. Die gesunden Fette bringen unseren Stoffwechsel so richtig in Schwung! Der Matcha sorgt für einen richtigen Kreislaufkick damit wir voller Energie die nächste Runde in den Badesee springen können und beim Schwimmen sogar entgiften und mehr Fett verbrennen! Der Matcha wächst im Schatten und produziert deshalb jede Menge Chlorophyll, was ihm seine intensive grüne Farbe verleiht und welches wir durch den Verzehr der gemahlenen Blätter reichhaltig aufnehmen können. Chlorophyll kann Schwermetalle wie Quecksilber, Aluminium und  Blei absorbieren und so unser Blut reinigen. Außerdem wird der Körper entsäuert …

_mayonnaise|passionsfrucht||artischocke, frittierter spargel, kochbanane, koriander

Wer PALEO isst, kennt das Problem mit den Dips – kein Kräuterquark, kein Hommos und erst recht keine industriell gefertigten Sösschen oder Crèmes. Da bleibt wie immer nur das Jagen nach Ideen und das Sammeln der passenden Zutaten. Diese Mayonnaise wird auf Olivenölbasis hergestellt und passt perfekt zu frittierten Kochbananen, Spargel und bretonischen Artischocken. Die milde Säure der Passionsfrucht macht sie extra frisch und packt neben Vitamin C noch jede Menge B Vitamine obendrauf!!! Eins der B Vitamine ist Riboflavin, das eine bedeutende Rolle im Energie – und Proteinstoffwechsel spielt und diese Mayonnaise durch die Kombination mit dem enthaltenen Eiweiß zum wahren Stoffwechselbooster macht!  Zutaten  1 Bio Ei|am besten direkt aus dem Hühnerstall, extrem frisch! 2 Passionsfrüchte 200 ml natives Olivenöl 1 Essl. Senf|selbstgemacht* Salz|Pfeffer Zubereitung  Wer einen Stabmixer hat gibt alle Zutaten in einen schmalen Rührbecher. Warten, bis das Öl sich absetzt, dann den Stabmixer vorsichtig bis zum Boden tauchen und ohne ihn zu bewegen solange am Boden mixen bis eine cremige  Emulsion aus Ei und Senf entstanden ist. Den Stabmixer nun ganz langsam …

_rosenragout

Oder: Wie man eine Schote Tahitivanille in drei Teilen vollständig verwertet. Ragout mit Rhababer und Aprikosen, einreduziert in Rosenwasser. Teil 3: Zutaten 250g Rhababer 250g Aprikosen 250ml Rosenwasser 1 Tahitivanilleschote 2 Essl. Honig Dieses tolle Ragout recycelt die Reste unserer ausgekratzten Tahitivanilleschote. Da auch die Vanillekapsel noch voller Aromen steckt, ist es viel zu schade sie unbenutzt wegzuwerfen. Das Besondere an der Tahitivanillenkapsel ist ihr dezenter Anisgeschmack, der wunderbar zu Aprikosen passt. Gepaart mit Rhababer funktioniert das Ragout tatsächlich fabelhaft zu herzhaften Speisen und weil ich bei dem Regenwetter den Frühling so vermisse habe ich mich für Rosenwasser als Basis entschieden. Meine Schwester und ich haben es als Kinder geliebt, die abgefallenen Rosenblätter im Sommer tief im  Kompost zu vergraben und Rosenmazerat herzustellen- so holt das Ragout mit seinem Duft nicht nur den halben Orient ins Haus sondern ruft auch noch die schönsten Kindheitserinnerungen wach! Genauso wie die Aprikose steckt auch Rhababer voller Vitamin C. Was ihn im Frühjahr allerdings so beliebt macht, ist seine blutreinigende Wirkung. Sein hoher Gehalt an Kalium ( 80mg/100g) wirkt …

_tahitivanille|aprikosen|tarte

  Nach einem extrem sommerlichen Wildkräutersalat mit Mangodressing, in dem die eine Hälfte der Vanilleschote gelandet ist, haben wir die zweite Hälfte für das Dessert reserviert. Der Boden besteht aus grobgehackten Mandeln, Ei und Kokosfett – und die ersten reifen Aprikosen garen köstlich in Vanillecrème. An ihrem Nährwert gemessen, gehört die Tarte eher in die Kategorie ‚Sonntagsbraten‘; so gehaltvoll wwie sie ist, gleicht sie den leichten Salat perfekt aus um den Stoffwechsel bei Laune zu halten. Der hohe Proteingehalt durch Mandeln und Eier füllt unsere Eiweissspeicher für die Nacht wieder auf und unser Stoffwechsel wird durch die Kombination mit Vitamin C aus den Aprikosen über Nacht so richtig angekurbelt. Aprikosen platzen buchstäblich vor Vitaminen (C, E, B1 – B6) und enthalten Mineralien wie Kalzium, Phosphor und Kalium sowie Spurenelemente (Magnesium, Kupfer, Eisen). Carotine stabilisieren das Imunsystem und beugen Krebszellwachstum vor und Kupfer entgiftet den Körper. Wer also detoxt mischt die frischen mit einer Handvoll getrockneter Aprikosen, denn deren Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen ist fünfmal so hoch!  Jetzt aber den Ofen auf 180• vorheizen denn das …