Alle Beiträge, die unter Allgemein gespeichert wurden

_gratin|avocado|spargel|feta|lactosefrei

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Avocadoauflauf? Manchmal entstehen die besten Rezepte einfach wenn man keine Lust hat einkaufen zu gehen und man den Kühlschrank auf den Kopf stellt um eine Resteparty in der Pfanne zu feiern oder wie heute: im Backofen. Da ich ein großer Auflauffan bin, habe ich die Guacamole zum Überbacken genommen, sie mit Ei und Rohmilchkäse abgebunden und mein Restegemüse – grünen Spargel, damit überbacken. Ein Stückchen Schafskäse war auch noch dabei. Wer mehr über die Avocado wissen möchte, klickt einfach hier. Zutaten 1 essreife Avocado 1/2 Zitrone 2 Zehen Knoblauch 1 Ei 150g Rohmilchkäse (ist laktosefrei) 150g Feta (ist laktosefrei) 1 Bund grüner Spargel oder anderes Gemüse 2 Schalotten 1 kleine rote Chillischote Muskatnuß|Pfeffer|Meersalz| Oregano frisch oder getrocknet Zubereitung Den Spargel waschen, von den hölzernen Enden befreien und mit den kleingewürfelten Zwiebeln sowie dem Knoblauch kurz in der Pfanne anrösten. Dann alles in eine Auflaufform geben. Den Backofen auf 180• vorheizen. Für die Guacamole das Fruchtfleisch der Avocado in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, die kleingehackte Chilli …

_tarte|rouges|tomate

Ein klassischer Obstboden ist hübsch anzuschauen und hüpft uns irgendwie immer von alleine in den Mund. Eigentlich sehr praktisch, wäre da nicht der extrem hohe Fruchtzuckergehalt der zwar unsere Laune, leider aber auch unseren Insulinspiegel hüpfen lässt und zwar gewaltig in die Höhe! Um nur die Laune geschmacksexplosionsartig hochschnellen und den Insulinspiegel am Boden zu lassen, werden bei dieser Tarte 80% des Obstes von Tomaten ersetzt. Die Tomate wird auch in unseren Breitengraden angebaut und als Aushängeschild der leichten Mittelmeerküste zerquetscht in Soßen, ertränkt in Balsamico oder erdrückt unter Schichten von Mozzarella als Teil der Tricolore herzhaft verspeist. Warum nicht auch mal süß? Die Tomate ist schließlich eine Beere. Und diese Beere kann wirklich einiges! Die Tomate wurde vor dem 19. Jahrhundert wegen ihrer ursprünglichen gelben Farbe als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet- daher leitet sich auch ihr wunderschöner italienischer Name ab, „pomodoro“.  In Österreich nennt man sie auch heute noch Paradiesapfel oder Paradeiser und die Nährstoffe der knallroten Beere sind wirklich paradiesisch! Kultiviert wurde das Nachtschattengewächs in Südamerika und diente bereits den Azteken als Heilpflanze. …

_tahitivanille|mango|dressing

Tahitivanille im schönsten Sommerdress – ähm Dressing! Eingeflogen aus dem Südpazifikraum setzt sie dieser Vitaminbombe nochmal den Sonnenhut oben auf und sorgt für so richtig gute Laune. Und weil das Dressing so schön cremig ist finden wir es auch zum Dippen perfekt! Warum Ina, die das Rezept für die Metzgerei Schmitz in Köln entwickelt hat, ausgerechnet während eines Honigaufgusses in der Sauna darauf kam lassen wir offen. Zutaten 1 reife, faserarme Mango Mark einer halben Schote Tahitivanille Zitronensaft- je nach Gusto mehr oder weniger Salz|Pfeffer|Reisessig|Leinöl Zubereitung Die Mango schälen, zerkleinern und mit einem Schuss Leinöl – oder anderem kaltgepresstem Öl, dem Saft einer halben Zitrone und einem Schuss japanischem Reisessig pürieren. Durch ein Sieb passieren und das Vanillemark hinzufügen. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf und ganz nach Gusto mehr Zitronensaft und Reissessig zufügen. Voila! Passt perfekt zu Wildkräutersalat – wer die volle Beautybombe haben will gibt als Topping noch Blaubeeren   und Wildlachs dazu und der Insulinspiegel wird dank den Beeren bereits beim Essen neutralisiert. Die in ihnen enthaltenen Anthocyane, die …

_mandelsuppe

Im April, wenn die ersten Mandelblüten blühen werden rund ums Mittelmeer die Mandelbäume gerüttelt und geschüttelt und herab fallen diese kleinen pelzigen Köstlichkeiten die mitsamt Schale gegessen werden. Ich kenne sie von meiner griechischen Oma (die sie wie jedes andere Gemüse auch mit Tomatensugo im Ofen backt). Die Mandel sieht aufgeschnitten aus wie eine unreife Mini – Aprikose (ist ja auch eine Steinfrucht) Der Mandelkern den wir als „Mandel“ kennen, ist noch ganz weiss und cremig und die Schale schmeckt leicht bitter. Im April, wenn die Mandeln noch ganz frisch sind, kann man sie wunderbar pur oder mit etwas Meersalz essen- jetzt im Mai ist die Schale jedoch schon relativ fest, deshalb habe ich meine grünen Mandeln gekocht und püriert. Zutaten 250g grüne Mandeln 1 Blumenkohl 1 Stange Lauch 2 Möhren 3 Schalotten 1 Zehe Knoblauch | oder griechisch: 1 Zehe pro Person 1 Bio Zitrone | Saft und Abrieb Schuss Weißwein, Kokosöl, Muskat, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer Zubereitung Die Aprilmandeln waschen und mit 1 l Wasser + Zitronensaft mit etwas Salz zum Kochen bringen. Zugedeckt …