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_mohnkuchen|café

Klatschmohn und Kaffeeklatsch, was gibt es Besseres an freien Nachmittagen mit Freunden? Dieses Exemplar ist absolut paleokompatibel weil glutenfrei, lactosefrei und zuckerfrei – und der Café muß nicht mehr gekocht werden weil wir ihn bereits in der Füllung haben! Wer ihn vegan verspeisen möchte, lässt einfach die Eier weg- der Hefeteig funktioniert genauso gut ohne. Alles was wir brauchen ist etwas Vorbereitungszeit weil der Mohn eine Stunde im Café baden und der Hefeteig derweil im Handtuch ruhen sollte. Aber wenn der Café sowieso schonmal gekocht ist, bleibt auch ein Tässchen für uns übrig und ob wir dann dem Mohn beim Baden oder der Hefe beim Gehen zuschauen- entspannend ist beides. Die kleinen blaugrauen Kügelchen stecken voller Energie und schützen ganz nebenbei noch Hirn – und Herzfunktionen. Auch wer Muskeln aufbauen möchte, sollte Mohn in seinem Speiseplan fest verankern. Neben einem breitgefächertem Spektrum an Vitaminen und Ballaststoffen liefert er uns essentielle Mineralien und Spurenelemente. Was ihn jedoch so besonders wertvoll für unsere Gesundheit macht, sind die Fettsäuren, die sowohl aus gesättigten als auch aus ungesättigten zusammengesetzt …

_konfitüre|rote_beete|kirsch

An manchen Tagen gibt es einfach nichts Besseres als ein frischgebackenes Brot mit Marmelade. Das Rezept für ein köstliches Brot aus der Steinzeitküche gibt es hier: _brot|quinoa, möhren, buchweizen, saaten   Die Konfitüre ist im Handumdrehen fertig und lässt unseren Insulinspiegel schön im Keller, da ihre Grundlage weder Zucker noch Obst ist sondern ein Wurzelgemüse: die rote Beete. Rosenwasser, Granatapfel, Kirschen, Nelken, Vanille und Zitrone verfeinern das herbe Aroma der Beete mit einem Hauch von Frische und Süße. Da kein Gelierzucker verwendet wird, tricksen wir mit einem Löffel Algen um die Konsistenz des Gelees zu festigen. Wer das nicht möchte, kann die Marmeladenmasse auch einfach unpüriert in Weckgläser abfüllen.   Zutaten 4 Knollen rote Beete 250ml Rosenwasser 100g Kirschen 1 Granatapfel 1 Zitrone 4 Nelken 1/2 Vanilleschote 1 Teel. Honig 1 Tütchen Agar Agar/ Alginat für 250ml Flüssigkeit   Zubereitung Die Knollen der roten Beete waschen und schälen, in kleine Würfel schneiden und mit den gewaschenen, entsteinten und halbierten Kirschen sowie dem Saft einer Zitrone, den Granatapfelkernen und den Gewürzen zusammen mit dem Rosenwasser in …

_tarte|rouges|tomate

Ein klassischer Obstboden ist hübsch anzuschauen und hüpft uns irgendwie immer von alleine in den Mund. Eigentlich sehr praktisch, wäre da nicht der extrem hohe Fruchtzuckergehalt der zwar unsere Laune, leider aber auch unseren Insulinspiegel hüpfen lässt und zwar gewaltig in die Höhe! Um nur die Laune geschmacksexplosionsartig hochschnellen und den Insulinspiegel am Boden zu lassen, werden bei dieser Tarte 80% des Obstes von Tomaten ersetzt. Die Tomate wird auch in unseren Breitengraden angebaut und als Aushängeschild der leichten Mittelmeerküste zerquetscht in Soßen, ertränkt in Balsamico oder erdrückt unter Schichten von Mozzarella als Teil der Tricolore herzhaft verspeist. Warum nicht auch mal süß? Die Tomate ist schließlich eine Beere. Und diese Beere kann wirklich einiges! Die Tomate wurde vor dem 19. Jahrhundert wegen ihrer ursprünglichen gelben Farbe als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet- daher leitet sich auch ihr wunderschöner italienischer Name ab, „pomodoro“.  In Österreich nennt man sie auch heute noch Paradiesapfel oder Paradeiser und die Nährstoffe der knallroten Beere sind wirklich paradiesisch! Kultiviert wurde das Nachtschattengewächs in Südamerika und diente bereits den Azteken als Heilpflanze. …

_mayonnaise|passionsfrucht||artischocke, frittierter spargel, kochbanane, koriander

Wer PALEO isst, kennt das Problem mit den Dips – kein Kräuterquark, kein Hommos und erst recht keine industriell gefertigten Sösschen oder Crèmes. Da bleibt wie immer nur das Jagen nach Ideen und das Sammeln der passenden Zutaten. Diese Mayonnaise wird auf Olivenölbasis hergestellt und passt perfekt zu frittierten Kochbananen, Spargel und bretonischen Artischocken. Die milde Säure der Passionsfrucht macht sie extra frisch und packt neben Vitamin C noch jede Menge B Vitamine obendrauf!!! Eins der B Vitamine ist Riboflavin, das eine bedeutende Rolle im Energie – und Proteinstoffwechsel spielt und diese Mayonnaise durch die Kombination mit dem enthaltenen Eiweiß zum wahren Stoffwechselbooster macht!  Zutaten  1 Bio Ei|am besten direkt aus dem Hühnerstall, extrem frisch! 2 Passionsfrüchte 200 ml natives Olivenöl 1 Essl. Senf|selbstgemacht* Salz|Pfeffer Zubereitung  Wer einen Stabmixer hat gibt alle Zutaten in einen schmalen Rührbecher. Warten, bis das Öl sich absetzt, dann den Stabmixer vorsichtig bis zum Boden tauchen und ohne ihn zu bewegen solange am Boden mixen bis eine cremige  Emulsion aus Ei und Senf entstanden ist. Den Stabmixer nun ganz langsam …

_avocadoeis|mango

Endlich, endlich, endlich ist er da, der Frühsommer – oder doch Hochfrühling? Hochstimmung ist auf jeden Fall garantiert vor allem wenn dann noch paleokompatible Eiscrème im Froster friert, während wir das erste mal in den See hüpfen. Weil wir die Sonne nicht auf uns warten lassen wollen, dauert die Zubereitung nur 5min – in der Zeit kann auch die Sonnencrème einziehen! Zutaten 3 Avocados|ready to eat 3 Essl. Kokosmus | alternativ: 1Dose Kokoscrème, davon aber nur die Kokossahne 1 Mango faserarm+reif 1Banane Zubereitung Das Obst schälen, zerkleinern und in einen Mixer geben. Das Kokosmus hinzufügen und pürieren. In eine frostfeste Form geben oder direkt als Eis am Stil portionieren und für mindestens 5 Stunden ins Gefrierfach stellen. Durch den hohen Fettanteil der Avocado wird das Eis ohne Eismaschine schrecklich lecker und cremig. Die Avocado wird übrigens auch Butterfrucht genannt und ist zusammen mit der Olive die gehaltvollste Frucht im Bezug auf ihren Fettanteil. Ihre ungesättigten Fettsäuren helfen bei der Absorbierung fettlöslicher Nährstoffe und Vitamine, die in der Mango und Banane enthalten sind. Neben vielen Vitaminen enthält die …

_rosenragout

Oder: Wie man eine Schote Tahitivanille in drei Teilen vollständig verwertet. Ragout mit Rhababer und Aprikosen, einreduziert in Rosenwasser. Teil 3: Zutaten 250g Rhababer 250g Aprikosen 250ml Rosenwasser 1 Tahitivanilleschote 2 Essl. Honig Dieses tolle Ragout recycelt die Reste unserer ausgekratzten Tahitivanilleschote. Da auch die Vanillekapsel noch voller Aromen steckt, ist es viel zu schade sie unbenutzt wegzuwerfen. Das Besondere an der Tahitivanillenkapsel ist ihr dezenter Anisgeschmack, der wunderbar zu Aprikosen passt. Gepaart mit Rhababer funktioniert das Ragout tatsächlich fabelhaft zu herzhaften Speisen und weil ich bei dem Regenwetter den Frühling so vermisse habe ich mich für Rosenwasser als Basis entschieden. Meine Schwester und ich haben es als Kinder geliebt, die abgefallenen Rosenblätter im Sommer tief im  Kompost zu vergraben und Rosenmazerat herzustellen- so holt das Ragout mit seinem Duft nicht nur den halben Orient ins Haus sondern ruft auch noch die schönsten Kindheitserinnerungen wach! Genauso wie die Aprikose steckt auch Rhababer voller Vitamin C. Was ihn im Frühjahr allerdings so beliebt macht, ist seine blutreinigende Wirkung. Sein hoher Gehalt an Kalium ( 80mg/100g) wirkt …