"Food", backen, Nachtisch, Rezepte, süsses
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_mohnkuchen|café

Klatschmohn und Kaffeeklatsch, was gibt es Besseres an freien Nachmittagen mit Freunden? Dieses Exemplar ist absolut paleokompatibel weil glutenfrei, lactosefrei und zuckerfrei – und der Café muß nicht mehr gekocht werden weil wir ihn bereits in der Füllung haben! Wer ihn vegan verspeisen möchte, lässt einfach die Eier weg- der Hefeteig funktioniert genauso gut ohne. Alles was wir brauchen ist etwas Vorbereitungszeit weil der Mohn eine Stunde im Café baden und der Hefeteig derweil im Handtuch ruhen sollte. Aber wenn der Café sowieso schonmal gekocht ist, bleibt auch ein Tässchen für uns übrig und ob wir dann dem Mohn beim Baden oder der Hefe beim Gehen zuschauen- entspannend ist beides.

 


Die kleinen blaugrauen Kügelchen stecken voller Energie und schützen ganz nebenbei noch Hirn – und Herzfunktionen. Auch wer Muskeln aufbauen möchte, sollte Mohn in seinem Speiseplan fest verankern. Neben einem breigefächerten Spektrum an Vitaminen und Ballaststoffen liefert er uns essentielle Mineralien und Spurenelemente. Was ihn jedoch so besonders wertvoll für unsere Gesundheit macht, sind die Fettsäuren, die sowohl aus gesättigten als auch aus ungesättigten zusammengesetzt sind und in dieser Kombination zusammen mit unzähligen Aminosäuren und Vitalnährstoffen die Verstoffwechselung der aufgenommen Nahrung boosten kann. Gerade in Kombination mit Getreide oder Stärke sollte Mohn nicht fehlen denn durch dessen Zugabe erhöht sich die biologische Wertigkeit des enthaltenen Proteins, da der Körper die pflanzlichen Proteine besonders gut verstoffwechseln kann. Wie wäre es also zur Abwechslung mal mit einem Stückchen Mohnkuchen nach dem Training?

 

Zutaten

250g Buchweizenmehl

1/2 Tütchen Trockenhefe (glutenfrei)

2 Eßl Kokosmehl

75g Haferflocken (glutenfrei)

125ml + 1 Tasse Mandelmilch

2 Eier

100g Mohn|gemahlen

1 Tasse Espresso

1 Eßl Chiasamen

1 Eßl Dattelsirup|plus 1 Teel. zum Bestreichen des Bodens

Ghee oder Kokosfett zum Fetten und bestreichen der Böden – wer möchte kann auch Butter (ist per se lactosefrei) verwenden, da der Kuchen bei 175• gebacken wird und sich so keine Transfettsäuren aus der Butter bilden können.

 

 

Zubereitung

Buchweizenmehl, Kokosmehl und Haferflocken mit der Hefe und einer Prise Salz vermengen in einer Schüssel vermengen und 125ml lauwarme Mandelmilch hinzufügen. Verrühren, mit einem Handtuch abdecken und den Hefeteig an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. In einer weiteren Schüssel den gemahlenen Mohn mit einer Espressotasse voll starkem Espresso und der gleichen Menge Mandelmilch vermischen. Wer kalten Cafè verwendet, kann die Chiasamen direkt hinzufügen- bei heißem Cafè damit einen Moment warten, bis die Masse lauwarm ist. 1 Eßl. Dattelsirup untermengen und ebenfalls für eine Stunde beiseite stellen.

Den Boden einer Springform fetten und das Ei unter den Hefeteig mischen. Den Teig gut verkneten und die Hälfte abtrennen. Je nach Konsistenz noch etwas Kokosmehl hinzufügen (Buchweizenmehl muß immer eine Weile mit Flüssigkeit aufquellen und ist daher nicht geeignet). Wenn der Teig formbar ist, den ersten Boden auf dem gefetteten Springformboden verteilen und kreisförmig andrücken. Mit flüssigem Fett bestreichen und auf ein Backpapier stürzen. Den Springformboden erneut fetten und mit der zweiten Hälfte des Teiges auslegen. Mit einer Gabel einige Luftlöcher einstechen, damit der Teig gar wird und ebenso mit etwas flüssigem Fett bepinseln.



Nun die Mohnmasse gleichmäßig darauf verteilen und den oberen Boden mit Dattelsirup bepinseln. Diesen mit der bepinselten Seite auf die Mohnmasse legen . Den Kuchen mit Eigelb einstreichen und sternförmig einschneiden. Für 25min bei 175• (Ober-/Unterhitze) auf der mittleren Schiene goldbraun backen und danach mit Kokosflocken, Cafèbohnen oder was einem noch so alles in die Hände fällt garnieren.

Voilà!

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