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_tahitivanille|mango|dressing

Tahitivanille im schönsten Sommerdress – ähm Dressing! Eingeflogen aus dem Südpazifikraum setzt sie dieser Vitaminbombe nochmal den Sonnenhut oben auf und sorgt für so richtig gute Laune. Und weil das Dressing so schön cremig ist finden wir es auch zum Dippen perfekt!

Warum Ina, die das Rezept für die Metzgerei Schmitz in Köln entwickelt hat, ausgerechnet während eines Honigaufgusses in der Sauna darauf kam lassen wir offen.


Zutaten

1 reife, faserarme Mango

Mark einer halben Schote Tahitivanille

Zitronensaft- je nach Gusto mehr oder weniger

Salz|Pfeffer|Reisessig|Leinöl

Zubereitung

Die Mango schälen, zerkleinern und mit einem Schuss Leinöl – oder anderem kaltgepresstem Öl, dem Saft einer halben Zitrone und einem Schuss japanischem Reisessig pürieren. Durch ein Sieb passieren und das Vanillemark hinzufügen. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf und ganz nach Gusto mehr Zitronensaft und Reissessig zufügen.

Voila!

Passt perfekt zu Wildkräutersalat – wer die volle Beautybombe haben will gibt als Topping noch Blaubeeren   und Wildlachs dazu und der Insulinspiegel wird dank den Beeren bereits beim Essen neutralisiert. Die in ihnen enthaltenen Anthocyane, die der Beere die dunkellila Farbe verleihen färben nicht nur unsere Zunge blau,  sondern helfen außerdem freie Radikale zu fangen und so den Alterungsprozess der Haut zu bremsen (um nur 2 Funktionen dieser Wahnsinnsbeere zu nennen). Mit seinem hohen Gehalt an Omega -3 -Fettsäuren trägt der Lachs wesentlich zur Senkung des Cholesterinspiegels zum Wohl eines intakten Herz – Kreislauf – Systems und versorgt uns darüber hinaus mit essentiellen Vitaminen. Insbesondere die Kombination aus Omega – 3 – Fettsäuren, Vitamin E und Lecithin wirkt entschlackend und entgiftend. Wer detoxt sollte also mindestens einmal die Woche Lachs essen!


_mandelsuppe


Im April, wenn die ersten Mandelblüten blühen werden rund ums Mittelmeer die Mandelbäume gerüttelt und geschüttelt und herab fallen diese kleinen pelzigen Köstlichkeiten die mitsamt Schale gegessen werden. Ich kenne sie von meiner griechischen Oma (die sie wie jedes andere Gemüse auch mit Tomatensugo im Ofen backt). Die Mandel sieht aufgeschnitten aus wie eine unreife Mini – Aprikose (ist ja auch eine Steinfrucht) Der Mandelkern den wir als „Mandel“ kennen, ist noch ganz weiss und cremig und die Schale schmeckt leicht bitter. Im April, wenn die Mandeln noch ganz frisch sind, kann man sie wunderbar pur oder mit etwas Meersalz essen- jetzt im Mai ist die Schale jedoch schon relativ fest, deshalb habe ich meine grünen Mandeln gekocht und püriert.

Zutaten

250g grüne Mandeln

1 Blumenkohl

1 Stange Lauch

2 Möhren

3 Schalotten

1 Zehe Knoblauch | oder griechisch: 1 Zehe pro Person

1 Bio Zitrone | Saft und Abrieb

Schuss Weißwein, Kokosöl, Muskat, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer


Zubereitung

Die Aprilmandeln waschen und mit 1 l Wasser + Zitronensaft mit etwas Salz zum Kochen bringen. Zugedeckt auf kleiner Flamme für ca. 15min kochen. Schalotten und Knoblauch grob schneiden und mit Kokosfett anbraten, das Gemüse ebenfalls zerkleinern und mit etwas Kreuzkümmel und Pfeffer kurz auf hoher Flamme anrösten. Mit Weißwein ablöschen, den Blumenkohl dazugeben und mit 1/2 l Wasser übergießen. Salzen und bei kleiner Flamme für 20min bei kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen.

Die Mandeln abgießen sobald sie gar sind und noch einmal gründlich abspülen damit die ausgekochten Bitterstoffe nicht mit in den Suppentopf kommen.

Die Mandeln zu der Suppe geben und alles fein pürieren. Mit etwas Muskat und Zitronenabrieb würzen. Voila!

_tarte|rhababer|baiser


Das Gemüse
500g Rhababer schälen, schnibbeln und mit 1Essl. Honig vermengen. 15min zugedeckt ziehenlassen und danach durch ein Sieb geben.

Der Boden

250g Buchweizenmehl

100g Mandeln, gemahlen

125g geklärte Butter (vegan : geschmolzenes Kokosfett)

1/2 Päckchen Reinweinstein

1 kleines Ei ( vegan: einfach weglassen)

1 Prise Salz

1 Essl. Agavendicksaft

1 Messerspitze Tahiti – Vanille – Mark

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten, kurz ruhen lassen. In der gefetteten Quicheform bei 180•  für 5min vorbacken.

Die Creme

100ml lactosefreie Sahne (vegan: 4 Essl. Mandelmus + 50ml Mandelmilch)

3 Eier (vegan: Chiagel zum binden)

Mark von 1/2 Tahiti – Vanille – Schote

1 Essl. Agavendicksaft

1 1/2 Essl. Acahual – Blütenhonig (vegan einfach mehr Agavendicksaft stattdesssen)

Abrieb von 1/2 unbehandelter Zitrone

Alle Zutaten mit dem Schneebesen schaumig schlagen und über den Rhababer, der gleichmäßig auf  dem Tarteboden verteilt wird, giessen.

Die Tarte bei 180• auf der mittleren Schiene backen bis die Creme anfängt zu stocken – ca 30min- in der Zeit den Baiser schlagen- hier gibt es leider keine vegane Alternative

Das Baiser 

3 Eier trennen und das Eiweiß mit 1 Essl. Acahual – Honig steiffschlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und mit dem Baiser verzieren. Zurück im Rohr bei 160• weitere 10min zu Ende backen bis die Baiserhütchen golden sind. Wer möchte, verziert die Tarte danach noch mit Schnittblumen oder frischem Obst.

Danke Mama