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Essen ist primär gesehen Nahrungsaufnahme- wir essen um unseren Hunger zu stillen. Hunger signalisiert uns, dass der Magen bereit ist, neue Nahrung aufzunehmen und diese zu verdauen- so wird für eine ausreichende Energiezufuhr, die unseren Grundumsatz sichert gesorgt.

Was wir darüber hinaus zu uns nehmen, wird ebenso verstoffwechselt und als Energiereserve gespeichert.

Energie nehmen wir in Form von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten zu uns – gemessen wird jedwede Energiezufuhr in kcal, doch werden 1000kcal die wir durch einfache Kohlenhydrate zu uns nehmen anders verstoffwechselt als die gleiche Kalorienzahl an komplexen Kohlenhydraten.

In der ganzheitlichen Ernährungswissenschaft wird dies „Energiedichte“ genannt. Anders als bei einer Diät wird die Kalorienzufuhr bei einer Ernährungsumstellung zur Ganzheitlichen hin, nicht minimiert, sondern der Stoffwechsel durch eine höhere Energiedichte der aufgenommenen Nahrung aktiviert.

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Durch einen Verzicht auf Einfachzucker (Kohlenhydrate mit hohem glykämischem Index) wird der Insulinspiegel heruntergedrosselt und unser Hunger meldet sich erst dann, wenn wir tatsächlich Energie brauchen. So sind auch Fastenphasen (intermittierendes  Fasten) ohne Probleme möglich und die Verdauung wird so reguliert, dass sie erst Abends einsetzt- sprich: Die Ermüdungsphasen nach dem Essen fallen tagsüber aus und wir haben mehr Energie für geistige und körperliche Aktivitäten!

Neben der Energiedichte der aufgenommenen Kalorien sollten wir auch auf deren Verwertbarkeit sowie den Benefit der jeweiligen Nahrungsmittel durch die sie aufgenommen werden achten, und  dabei etwaige Stör- und Stressfaktoren wie künstliche (Zusatzstoffe, Aromen, Rückstände, Toxine) und natürliche (Allergene, Lupine, Toxine) enthaltene Schadstoffe und Gifte zu  meiden oder diese Lebensmittel so zu behandeln, dass sie für unseren Organismus keine schädlichen Auswirkung bei Aufnahme nach sich ziehen. Auch die Art, wie wir Lebensmittel  zubereiten kann sich positiv (Einweichen von Nüssen zum Ausschwemmen von Giftstoffen) oder negativ (Transfettsäuren, die bei bestimmten Fetten bei zu hoher Hitze entstehen) auf diese auswirken. Alles was unsere Leber entlastet, kurbelt den  Stoffwechsel an! Außerdem regeneriert auf diese Weise die Darminnenwand und Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Heuschnupfen oder Hashimoto können zurück gehen. Mehr dazu bald an anderer Stelle!

Wir steuern durch unsere Nahrungsaufnahme also auch unser Wohlbefinden. Ergo ist Essen primär nicht nur Nahrungsaufnahme, die den Hunger stillt und unseren Grundumsatz sichert, sondern vielmehr Lebenselixier.

Wir können unsere Gesundheit, die Physis wie die Psyche durch unsere tagtägliche Entscheidung darüber was wir essen, fördern, fordern und formen.