_about




_VITA

Alessa Hartmann, brain&biceps von ROHSCHLIFF

geboren 1983 im Bergischen, verheiratet seit 2017, lebt und arbeitet seit 2003 in Köln

Nach dem Studium der Philosophie und freien Kunst (Köln|Wuppertal|Düsseldorf) Ausbildung zur staatlich geprüften Fitness- und Gesundheitstrainerin, Personaltrainerin mit B-& A-Lizenz, (2017|Deutsche Trainer Akademie, Köln), Weiterbildung zur Pilateslehrerin (2017|Deutsche Sporthochschule Köln).

Ausbildung zur Ernährungsberaterin mit Studienschwerpunkt Heilpflanzenkunde (2019|Bildungswerk für therapeutische Berufe, Wuppertal)


  • seit 2017: _rohschliff|training, Personaltraining und Coaching|Köln
  • seit 2017: Blog: _rohschliff|foodmagazine| Blog über zucker- und allergenfreie Ernährung
  • seit 2018: Kursleitung _flow|pilates, |Ballettstudio Elegance, Köln
  • seit 2018: Kursleitung _cardio|powerpilates | Kursraum, Köln
  • seit 2019: Firmensport |Köln
  • seit 2019: Kursleitung _pilates|flow | Kursraum, Köln
  • seit 2019: Kursleitung _core|training | Kursraum, Köln
  • ab Juli 2019: Partner von Urban Sports Club | Outdoorkurse Frühsport, Morgengymnastik | Köln
  • ab September 2019: Kursleitung Pilates | FBS Köln
  • ab September 2019: Kursleitung Pilates|Schwangerschaft | FBS Köln
  • November 2019: Weiterbildung Chiropressur | Dr. Thome | Sporthochschule Köln



Mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen einen Takt voraus, war Balance und Stabilität schon immer überlebenswichtig für mich. Nach diversen Tanzkursexkursionen von Ballett über Jazz, Modern Dance bis hin zu HipHop hat mich ein altes Pilatesübungsbuch meiner Großmutter als Teenager gepackt und gemeinsam mit meinen Freundinnen habe ich im Balletttutu Pilates performt. Aus Neugier ist Leidenschaft geworden und auch Jahre später habe ich – mit 34, als Fitness- und Personaltrainerin immer wieder zu den Grundübungen aus diesem alten Lehrbuch zurückgefunden – wenn auch unbewusst. Grund genug, den 2. Pilatesschein an der Sporthochschule in Köln zu machen! Anfang 2017 habe ich mich als Trainerin selbstständig gemacht, wachse seitdem mit meinen Klienten, Schülern und Aufgaben und freue mich, meine Ausbildung als Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt Heilpflanzenkunde nach 2 Jahren absolviert zu haben und mich auch hier bald selbstständig zu machen.



_ROHSCHLIFF


 _philosophie

,,Die Physis stellt den Menschen gleichsam im Rohschliff dar, sie ist die noch unentwickelte ‚erste Natur‘.“ (Hoyer, 2005, S.144).


Warum Rohschliff?

Ja, ich wurde oft gefragt, ob ich mir wirklich sicher sei, ob ich nicht vielleicht doch „Feinschliff“ meinen würde- hmm, könnte ja sein- Autopilot… Nein. Ich bin mir ganz sicher, ich meine „Rohschliff“- und zwar genauso, wie es hier steht.

Ich bin davon überzeugt, dass die laufenden Forschungen zur Epigenetik ein unfassbar weites Spielfeld eröffnen werden. Auch wenn die Disziplin noch in den Kinderschuhen steckt, hauen uns die jüngsten Ergebnisse doch jedesmal aus den Socken. Dass epigenetische Faktoren unser Erbgut beeinflussen, klingt ja erstmal beunruhigend- aber wenn man es andersherum betrachtet, sind wir genauso in der Lage, unsere epigenetischen Faktoren so zum Positiven hin zu verändern, dass wir zurück zum Zustand der gesunden Physis und Salutogenese finden können, unserem Rohschliff. Ich will an dieser Stelle gar nicht so weit ausholen aber um es aufs Wesentliche runterzubrechen: Es geht um unseren Stoffwechsel, um Autoimmunerkrankungen wie Diabetes, Allergien, Hashimoto oder aber Übergewicht. Krankheiten wie das Metabolische Syndrom, die nicht genetisch veranlagt sind, und die ein ungesunder oder gesunder Lebensstil beeinflussen kann. Was für jeden das richtige Maß ist, ist genauso individuell wie die Auslegung des Begriffes „Gesundheit“. Viele Theorien, gerade im Ernährungssektor werden genauso schnell wieder vergraben wie sie gepriesen worden sind- und warum? Weil jeder Stoffwechsel ein Unikat ist. Um ein konkretes Beispiel zu nennen:

Zum Glück haben wir die Smoothiewelle überstanden, was so manchem Menschen davon als Souvenir blieb, war die „nichtalkoholische Fettleber“. Wie, Fettleber? Besten Gewissens püriert man sich morgens 3kg bunt gemischtes Obst- exotisch und regional, Hauptsache alle essentiellen Vitamine, freien Radikale und Antioxidantien sind enthalten. So tut man seinem Körper schon morgens etwas Gutes- falsch gedacht. Denn Zucker ist Zucker, auch wenn er aus Früchten kommt- und den mag unsere Leber am allerliebsten und speichert ihn. Auch hier macht die Menge das individuelle Gift und die eine Leber speichert ihn lieber als die andere.

mehr zu diesem Thema, dem glykämischen Index und meiner persönlichen Zuckerchronik gibt’s in der Rubrik _food


UND WAS ICH JETZT WIRKLICH SAGEN MÖCHTE:


Ich denke ganzheitlich und ich möchte mich an dieser Stelle von esoterischen Konnotationen, die im Subtext mitschwingen, ausdrücklich distanzieren. Ganzheitlich als Begriff bedeutet für meine Arbeit, den Körper als Ganzes wahrzunehmen und der Körper fängt oben mit dem Kopf an.

Wenn wir kein Bewusstsein für unseren Körper empfinden, haben wir Schwierigkeiten, Schmerzen oder Signale richtig zuzuordnen oder unterdrücken sie sogar, was der Körper mit einem noch heftigeren Schmerz|Krankheit|Signal dankend quittiert.

Controllogy, wie Joseph Hubert Pilates seine Methode nannte, schult unsere Körperwahrnehmung enorm und ist die Grundlage meiner Arbeit mit meinen Klienten. Wenn der Körper wieder wahrgenommen wird, ist der Mensch auch wieder in der Lage, ihn zu „lesen“, und ihn durch ein individuelles Konzept aus Konzentration, Sport und Ernährung, nachhaltig zu fördern, zu fordern und zu formen.


,,Wähl dir ein für allemal eine Richtschnur für deine Lebensführung und richte dein ganzes Leben danach aus.“ (Seneca, epist. 20,3)