backen, glutenfrei/zuckerfrei/lactosefrei, Nachtisch, Paleogerichte, Rezepte, süsses
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Mal eben einen schnellen Obstboden mit ganz leckeren und wenigen Zutaten? Bitteschön: das blitzschnelle Rezept für einen köstlichen Mandelbiskuit! Einfacher geht´s kaum in der Zubereitung und gesund ist das Ganze auch noch: Wie alle Rohschliffrezepte kommt auch dieses ohne Zucker und Milchprodukte aus und ist glutenfrei! Das Schöne ist, dass der Biskuit so reich an Nährstoffen ist, dass eine halbe Fußballmannschaft davon satt wird- denn Mandeln haben´s in sich! Wer täglich ca 60g des basischen Steinobstes verzehrt, kann trotz des relativ hohen Fettgehaltes seinen Cholesterinspiegel senken, da die reichlich enthaltenen Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) antioxidativ wirken. Das ist jedoch noch nicht alles: Das kleine Kernchen liefert uns nicht nur ein geballtes Spektrum an Nährstoffen, Spurenelementen und Vitalstoffen sondern liefert diese auch noch in einem perfekten Verhältnis zueinander! So kann unser Stoffwechsel die enthaltenen Zutaten optimal verstoffwechseln was zu einer effizienten und schnellen Energiezufuhr führt. Neben der Tatsache, dass Mandeln unser Cholesterin senken, schützt uns der Verzehr von Mandeln auch vor dem Risiko an Diabetes zu erkranken- den neuesten Studien zufolge, erhöhe ein viermonatelanger Verzehr von 80g Manden täglich die Insulinsensitivität.

Auch beim Abnehmen kann die Mandel unterstützen. Ihre geniale Kombination aus ungesättigten Fettsäuren kurbelt den Stoffwechsel an- auch wenn 100g Mandeln über 500kcal enthalten. In den kleinen Kernen stecken satte 54 % Fett- die Fettsäurenzusammensetzung wirkt sich auf unser Gesundheit so aus wie die der Olive ( hier wirken Ölsäuren, auch einfach ungesättigte Fettsäuren genannt und ein geringer Teil Linolsäure- einer mehrfach ungesättigten Fettsäure).

Interessant für Sportler: es gibt kaum eine bessere Magnesiumquelle nach dem Sport als eine handvoll Mandeln- in der Kombination mit Bananen die diesen Kuchen süssen also perfekt auch nach oder vor dem Sport! Da bleibt nur noch zu sagen: Ran an den Kuchen 🙂

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Wer das Glück hat, einen Obstgarten plündern zu können kann einfach das, was gerade an Bäumen und Sträuchern hängt auf den Mandelboden werfen und mitbacken. Ich habe weiße Johannisbeeren und eine allerletzte Brombeere am Strauch gefunden- und dann noch die Obstschale geleert 🙂
Übrigens: In vielen Großstädten gibt es die Möglichkeit leckere und noch gute Lebensmittel zu ergattern die anderswo aussortiert wurden-  und sie so vor der Tonne zu retten, denn Lebensmittelverschwendung will doch wirklich niemand! Wer in Köln wohnt sollte unbedingt mal zu the THE GOOD FOOD in Ehrenfeld gehen!
Zutaten Boden:
300g gemahlene Mandeln
3 Bananen (alternativ: 4 Datteln)
3 Eiweiß
1Teel Honig
Prise Salz
3 Eßl Kokosöl + für die Backform
3 Teel Reinweinstein
Zubereitung Boden:
Eine Springform mit Kokosöl fetten. Den Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen.
3 Eier trennen und das Eiweiß in einem Rührbecher mit einer Prise Salz und dem Honig steiff schlagen bis Eischnee entsteht.
Die Bananen schälen und kleinschneiden. In eine Schüsssel geben, das Kokosöl hinzufügen und mit einer Gabel zu Brei zerdrücken. Wer kein Bananenfan ist, nimmt an der Stelle einfach Datteln und geht genauso vor.
Die Mandeln und den Reinweinstein unter den Bananenbrei rühren und zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben, so dass eine fluffige Masse entsteht.
Den Teig mit einem Teigspatel in der Springform verteilen und glattstreichen. Das Lieblingsobst oder Beeren auf den Teig setzen und  zwischendurch naschen, dekorieren und verzieren was das Zeug hält! Wer möchte, kann vorher auch etwas Eigelb, das übriggeblieben ist auf den Boden pinseln. Ich bin ein großer Fan davon, während der Backzeit, diese beträgt etwa 45min auf mittlerer Schiene bei 160° Ober-/Unterhitze, ein schnelles Spiegelei (ohne Spiegel, denn Eiweiß ist ja keins mehr übrig) zu braten.
Voilà!

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